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neue sinnlichkeit

These (Kernsatz)
von KANT:
Im rechtlich geordneten Gemeinwesen freier Bürger sei Religion, ohne zivilreligiöse Funktionalisierung, zum bürgerlichen Wohl des gemeinen Wesens überhaupt unverzichtbar und insofern ein höchst wichtiges Staatsbedürfnis. These (Kernsatz)
von KANT:
auf Gleichheit der Laune. Man kann sich durch Übung dahin bringen, dass man sich immer zum aufgeräumten Teilnehmer der Gesellschaft disponieren kann. These (Kernsatz)
von KANT:
Religiöse Bildsprachen sollen den widersprüchlich konstituierten Menschen, als durch Sinnlichkeit, Neigungen und Begierden geprägtes Naturwesen, zum Vernunftwesen befähigen, die Heteronomie der Naturbestimmtheit im Handeln aus Pflicht und Achtung für das moralische Gesetz, zu überschreiten. These (Kernsatz)
von KANT:
Für alle anderen Dinge bin ich selbst das Ding an sich These (Kernsatz)
von KANT:
Wer einmal Kritik gekostet hat, den ekelt auf immer alles dogmatisches Gewäsch, und er wird nie zu jener alten, sophistischen Scheinwissenschaft zurückkehren. Denn Wahrscheinlichkeit und Berufung auf den gesunden Menschenverstand können nicht als Beweis gelten. These (Kernsatz)
von KANT:
Der Mensch ist ein Tier, das einen Herrn nötig hat, und aus so krummen Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann niemals etwas ganz Gerades gezimmert werden. These (Kernsatz)
von KANT:
Darauf, dass er einen geringen Wert setze in den Genuss der Ergötzlichkeiten des Lebens. Die kindische Furcht vor dem Tode wird dann wegfallen. Man muss dem Jünglinge zeigen, dass der Genuss nicht liefert, was der Prospekt versprach. These (Kernsatz)
von KANT:
Die alte Sage von den Russen: dass die Weiber ihre Ehemänner im Verdacht hielten, es mit anderen Weibern zu halten, wenn sie nicht dann und wann von diesen Schläge bekämen, wird gewöhnlich für Fabel gehalten These (Kernsatz)
von KANT:
Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster, Allergnädigster König und Herr! Friederich, König von Preußen, Markgraf zu Brandenburg, des H. R. Reichs Erzkämmerer und Kurfürsten, Souverain und oberster Herzog von Schlesien: Ich ersterbe in tiefster Devotion, Königsberg den 14. März 1755 Ew. Königl. Majestät allerunterthänigster Knecht der Verfasser These (Kernsatz)
von KANT:
Bestimme Dich aus Dir selbst. These (Kernsatz)
von KANT:
A. Gesetz und Freiheit ohne Gewalt (Anarchie)
B. Gesetz und Gewalt ohne Freiheit (Despotism)
C. Gewalt ohne Freiheit und Gesetz (Barbarei)
D. Gewalt mit Freiheit und Gesetz (Republik) These (Kernsatz)
von KANT:
Ich halte dieses Buch (Mendelssohns Jerusalem) für die Verkündigung einer großen, obzwar langsam bevorstehenden und fortrückenden Reform, die nicht allein Ihre Nation, sondern auch andere treffen wird. Sie haben Ihre Religion mit einem solchen Grade von Gewissensfreiheit zu vereinigen gewusst, die man ihr gar nicht zugetraut hätte, und dergleichen sich keine andere rühmen kann These (Kernsatz)
von KANT:
Der berühmte Leibniz besaß viele wirkliche Einsichten, wodurch er die Wissenschften bereicherte, aber noch viel größere Entwürfe zu solchen, deren Ausführung die Welt von ihm vergebens erwartet hat. These (Kernsatz)
von KANT:
Newton ist der Urheber des glücklichsten Versuches, den der menschliche Verstand in der Erkenntnis der Natur noch getan hat These (Kernsatz)
von KANT:
Rousseau ist für mich ein zweiter Newton geworden, er sagt: Philosophie ist wirklich nichts anderes als praktische Menschenkenntnis These (Kernsatz)
von KANT:
so schließe ich mit demjenigen, was Voltaire seinen ehrlichen Candide, nach so viel unnützen Schulstreitigkeiten, zum Beschlusse sagen lässt: Lasst uns unser Glück besorgen, in den Garten gehen, und arbeiten. These (Kernsatz)
von KANT:
Der Wert des Lebens wird, sofern er im Genießen des Guten besteht, von dem Menschen überhaupt viel zu hoch angeschlagen; sofern es aber nach dem geschätzt wird, was wir Gutes tun können, sollen wir es fröhlich zu guten Zwecken gebrauchen. These (Kernsatz)
von KANT:
Gegenwärtige Blätter, denen eine aufgeklärte, den menschlichen Geist seiner Fesseln entschlagene und eben durch diese Freiheit im Denken desto bereitwilligern Gehorsam zu bewirken geeignete Regierung jetzt den Ausflug verstattet, - mögen auch zugleich die Freiheit verantworten, die der Verfasser sich nimmt. These (Kernsatz)
von KANT:
Die Glückseligkeit des bloßen Genusses der Bewohner von Otaheite (Tahiti) unterscheidet sich grundsätzlich nicht von dem Glücke der Rinder und Schafe. These (Kernsatz)
von KANT:
Die Natur hat gewiss nicht Instinkte und Vermögen in lebende Wesen gelegt, damit sie solche bekämpfen und unterdrücken sollten. These (Kernsatz)
von KANT:
Werdet nicht der Menschen Knechte - Lasst Euer Recht nicht ungeahndet von anderen mit Füßen treten. These (Kernsatz)
von KANT:
Mathematik, Philosophie und Geschichte müssen immer bleiben. These (Kernsatz)
von KANT:
Jeder Handwerker, jeder Bürgersmann, der arbeitsam und treu einen guten Wandel führt und ordentlich sein Haus bestellt, ist von dem gleichen Werte wie der Gelehrte. These (Kernsatz)
von KANT:
In der Historie ist nichts Bleibendes ... als die Idee der Entwicklung der Menschheit und ihres Rechtes. These (Kernsatz)
von KANT:
Statt Fremdbestimmung sollte auch im religiösen Feld vernünftige Selbstbestimmung des Individuums ohne Mechanisierung der Frömmigkeit, herrschen. These (Kernsatz)
von KANT:
Die bewunderungswürdigen Berechnungen der Astronomen scheinen das Wichtigste zu sein, das uns den Abgrund der Unwissenheit aufgedeckt hat, den sich die menschliche Vernunft ohne diese Erkenntnisse niemals so groß hätte vorstellen können. These (Kernsatz)
von KANT:
Ihm bedeutet die alttestamentarische Erzählung (I. Mose) der Vertreibung aus dem Paradiese in die weite Welt keineswegs eine Strafe, sondern den Übergang aus der Rohigkeit eines bloß tierischen vom Gängelwagen des Instinkts geleiteten Geschöpfs zur Leitung der Vernunft, aus der Vormundschaft der Natur in den Stand der Freiheit. These (Kernsatz)
von KANT:
Es ist schlimm mit dem Altwerden These (Kernsatz)
von KANT:
Die menschliche Natur ist nicht von der Art, irgendwo im Besitze und Genusse aufzuhören und befriedigt zu werden. These (Kernsatz)
von KANT:
Wenn aber die vorgegebenen Erleuchtungen das Dunkle lieben und sich gar nicht bei Licht wollen besehen und prüfen lassen, wenn sie auf keine fassliche Idee auslaufen: so schwärmt die Einbildung und, weil das Produkt Nichts ist, so war es auch gar nicht aus dem Genie entsprungen, sondern Blendwerk. These (Kernsatz)
von KANT:
Die Kritik der reinen Vernunft hebt praktisch das Wissen auf, um zur Moral Platz zu bekommen These (Kernsatz)
von KANT:
Augustissimo Serenissimo Atque Potentissimo Principi ac Domino Domino Friderico, Regi Prussorum, Marchioni Brandenburgico S. R. I. Archicamerario et electori, Supremo Silesiae Duci, Etc. etc. etc. Parti Patriae Clementissimo Regi ac Domino suo indulgentissimo, has demanti sibi muneris primitias devota mente offert subiectissimus Immanuel Kant These (Kernsatz)
von KANT:
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Faulheit und Feigheit, Mangel an Entschlusskraft sind die Ursachen, die den größten Teil der Menschheit zeitlebens und sogar gern in geistiger Unmündigkeit verbleiben lassen. Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! These (Kernsatz)
von KANT:
Gib den Leiden nicht nach, sondern tritt ihnen nur um so mutiger entgegen. These (Kernsatz)
von KANT:
Einem jeden Vorwitze nachzuhängen, und der Erkenntnissucht keine andren Grenzen zu verstatten als das Unvermögen, ist ein Eifer, welcher der Gelehrsamkeit nicht übel ansteht. These (Kernsatz)
von KANT:
Schwärmt der dogmatische Despotiker, ohne vorausgehende Prüfung des Vermögens oder Unvermögens der Vernunft, jenseits der Erfahrung umher, so verfährt die skeptische Anarchie gewalttätig gegen die Vernunft, löst sich, folgerichtig zu Ende gedacht, selbst auf und ist daher im Grunde gar keine ernstliche Meinung, vielmehr nur als Zuchtmeister des dogmatischen Vernünftlers von Nutzen. These (Kernsatz)
von KANT:
Ich bin ein Mensch; alles was Menschen widerfährt, das trifft auch mich. These (Kernsatz)
von KANT:
Denn die Vernunft ist nicht dazu gemacht, dass sie sich isoliere, sondern in Gemeinschaft setze. Sie hindert auch alle egoistischen Grundsätze aus bloßen Empfindungen. These (Kernsatz)
von KANT:
Es liege in der Natur der Menschen, bei einem Wahne, in dem sie alt geworden, möglichst lange zu verharren, und man könne nur von jungen, kraftvollen Männern erwarten, dass sie sich davon loszumachen Denkungsfreiheit und Herzhaftigkeit genug haben werden. These (Kernsatz)
von KANT:
Ein Interesse am Weltbesten Statt finden. Man muss Kinder mit diesem Interesse bekannt machen, damit sie ihre Seelen daran erwärmen mögen. Sie müssen sich freuen über das Weltbeste, wenn es auch nicht der Vorteil ihres Vaterlandes oder ihr eigner Gewinn ist. These (Kernsatz)
von KANT:
In der Vermengung des Bösen mit dem Guten liegen die großen Triebfedern, welche die schlafenden Kräfte der Menschheit in Spiel setzen und sie nötigen, alle ihre Talente zu entwickeln und sich der Vollkommenheit ihrer Bestimmung zu nähern. These (Kernsatz)
von KANT:
Allein unter unzähligen Aufgaben, die sich selbst darbieten, diejenige auszuwählen, deren Auflösung dem Menschen angelegen ist, ist das Verdienst der Weisheit These (Kernsatz)
von KANT:
Nach der Vernunft (d.h. objektiv) würden die Triebfedern, welche die Regierung zu ihrem Zweck (auf das Volk Einfluss zu haben) benutzen kann, in folgender Ordnung stehen: zuerst eines jeden ewiges Wohl dann das bürgerliche als Glied der Gesellschaft, endlich das Leibeswohl (lange leben und gesund sein). These (Kernsatz)
von KANT:
Bin ich auch sterblich, weil ich ein Mensch bin, muss ich nicht genau dann sterblich sein, wenn ich ein Mensch bin. These (Kernsatz)
von KANT:
Sie haben zugleich die Notwendigkeit einer unbeschränkten Gewissensfreiheit zu jeder Religion so gründlich und hell vorgetragen, dass endlich auch die Kirche unsereins wird denken müssen, wie sie alles, was das Gewissen belästigen und drücken kann, von der ihrigen absondere, welches endlich die Menschen in Ansehung der wesentlichen Religionspunkte vereinigen muss, denn alle das Gewissen belästigenden Religionssätze kommen uns von der Geschichte an, wenn man den Glauben an deren Wahrheit zur Bedingung der Seligkeit macht. These (Kernsatz)
von KANT:
Auf die Notwendigkeit endlich der Abrechnung mit sich selbst an jedem Tage, damit man am Ende des Lebens einen Überschlag machen könne in Betreff des Wertes seines Lebens. These (Kernsatz)
von KANT:
In der Anthropologie in pragmatischer Hinsicht geht es um die Lehre vom Menschen in der Perspektive, was er im Wissen um sich aus sich macht. These (Kernsatz)
von KANT:
Vermöge des Rechts des gemeinschaftlichen Besitzes der Oberfläche der Erde, auf der, als Kugelfläche die Menschen sich nicht ins Unendliche zerstreuen können, sondern endlich sich doch neben einander dulden müssen ... das Recht der Oberfläche der Menschengattung gemeinschaftlich zukommt (Globalisierung) These (Kernsatz)
von KANT:
Um sich überzeugen zu können, dass die Vögel nicht aus Instinkt singen, sondern es wirklich lernen, lohnt es der Mühe, die Probe zu machen und etwa die Häfte von Sperlings- Eiern den Canarienvögeln unterzulegen ... Bringt man die nun in eine Stube, wo sie die Sperlinge nicht draußen hören können: so lernen sie den Gesang der Canarienvögel, und man bekommt singende Sperlinge. These (Kernsatz)
von KANT:
Je größer schließlich der Bereich derjenigen ist, mit denen man kommunizieren kann, um so größer ist der Wert des Gegenstandes (Urteilskraft) These (Kernsatz)
von KANT:
Auch die Bibel könne wegfallen, ohne dass dadurch die Religion ihrem Geiste nach aus der Menschen Kenntnis käme These (Kernsatz)
von KANT:
Die Ethik bedarf keiner religiösen Grundlage These (Kernsatz)
von KANT:
So sind Beispiele der Gängelwagen der Urteilskraft, welchen derjenige, dem es an natürlichem Talent derselben mangelt, niemals entbehren kann These (Kernsatz)
von KANT:
Der Mensch war nicht bestimmt wie das Hausvieh zu einer Heerde, sondern wie die Biene zu einem Stock zu gehören. - Notwendigkeit, ein Glied irgend einer bürgerlichen Gesellschaft zu sein. These (Kernsatz)
von KANT:
Soviel ist gewiss, dass der Zwang der Regeln bei vorzüglichen Eigenschaften des Genies aufhört. These (Kernsatz)
von KANT:
Ich werde ja meinen Kopf nicht zu einem Pergament machen, um alte, halb verloschene Nachrichten aus Archiven darauf nachzukritzeln. These (Kernsatz)
von KANT:
Junge Leute haben wohl viel Empfindung, aber wenig Geschmack. These (Kernsatz)
von KANT:
Die Transzendentalphilosophie als Gesamtunternehmen grenzt an das Transzendente und ist in Gefahr, nicht bloß ins Übersinnliche, sondern gar in das Sinnleere zu fallen. These (Kernsatz)
von KANT:
Macht auch keine Schulden, für die ihr nicht volle Sicherheit leistet - Nehmt nicht Wohltaten an, die ihr entbehren könnt, und seid nicht Schmarotzer oder Schmeichler oder gar Bettler. These (Kernsatz)
von KANT:
Nötig sind: Selbstsorge im Sinne einer Aneignung dessen, was am Menschen natürlich ist; die Fähigkeit zu Zivilcourage, d.h. zur Abweichung von dem, was gerade üblich ist; moralische Sensibilität, d.h. die Fähigkeit, die moralische Herausforderung einer Situation wahrzunehmen. These (Kernsatz)
von KANT:
Auf Fröhlichkeit ferner und gute Laune muss man den Jüngling hinweisen. Die Fröhlichkeit des Herzens entspringt daraus, dass man sich nichts vorzuwerfen hat; -
Erfolgskinder



Liebere Leserin, allerliebster Leser
... Solange in Deutschland noch erlaubt ist - im kleinen Kreis zumindest - zu schreiben, was man für seine Pflicht hält, wird das hier versucht - pflichtgemäß. Reden ist Schweigen, Silber ist Gold...


Nestbeschmutzer gehört zum Nest
...In diesen Blättern für das Jasagen als menschliches Gebot, wird nämlich zwar für Vernunft und Kritik gestritten. Doch ist das eben für Kritik, nicht gegen das Kritisierte. Genau so ist der Begriff "Ketzer" bedeutungsbegründet. Der Ketzer ketzert als Dazugehöriger. Das ist Meckern in der eigenen Familie. Das ist sozusagen soziale Selbstkontrolle, Selbstverpflichtung, das mühevolle Gemeinschaftsschiff zu treideln, aber auch mit zu steuern.

...Das ist nicht Distanzieren vom Eigenen, sondern lebendiges Integrieren am eigenen Gemeinsinn und an der eigenen Gemeinschaft.

Abonnement auf Lebenszeit, hier? - interessant
...Wir sind hier unmittelbar am tragischen Punkt der Kompetenz- und Arbeitsteilung - nämlich am Bekanntmachen der Entfremdungssituation - am Eingedenken der neuen Sinnlichkeit- wir schöpfen Kultur damit. So begrüße ich erfreut die zahlreichen neuen Abonnenten auf Lebenszeit - liberal verpflichtet:

Flotter Dreier
...Dritten Kultiviertheit
eines Meisters des flotten Dreiers, Dingwelt und Handwerk, Vernunft in Technik und Wissen- und Kritik-Geist, aber drittens in dem Religionsbereich der Musik und Kunst sowie des Über- und Außersinnlichen - Innen und Außen.

Moews malt virtuos.
Liebere Leserin, liebster Leser - ich habe eine AMIGA-Platte gemalt - wer kanns?

Noch lauern Blindfische in Dresden
...Nachrichten aus Magdeburg, Leipzig, Berlin und Dresden sind ausgesprochen kompetent. Da können weder Schröder noch Dr. Kohl, noch Roland Berger gegen anstinken, weder Herr Prof. Rehberg noch Herr Prof. Patzelt, diese beiden Dresdner Universitäts-Blindfische, auch der rohe Karl Nolle, Edelkommunist aus Hannover im sächsischen Landtag, dieser peinliche Schmalzklumpen mit Begehrlichkeitszertifikat, Großsprecher des ostdeutschen Mittelstands zu sein

Engel bringen das Gewünschte
...Der "Großen Koalition" der gewählten Staatsplünderer steht die hinterhältige Scheinheiligkeit der "Großen Koalition" der Nichtwähler abwartend in Bereitschaft, vom Führer abgeholt zu werden. Frei nach dem Motto: Engel bringt das Gewünschte, wird auch der kommende Führer nur offenbaren, was offenkundig ist: die Mobhaftigkeit eines sinnlich zu großen Kollektivverhältnisses (Lesen Sie Hannah Arendt, 1944).

Luhmann pseudo-pathologisch
...Diese Unsinnlichkeit darf eben nicht (wie Luhmann es völlig unterschätzt) "soziales System" genannt werden, auch wenn es systemtheortisch anders erscheint. Das Luhmannsche System der lernenden Selbstreferenz lernt nämlich "pseudo-pathologisch".

Sohn-Rethels Leibkontrolle
...Leibkontrolle von Anwesenden (räumlich und / oder zeitlich und / oder hinsichtlich Ziellorientierung und Motivvarianz hinsichtlich Tausch- oder Gebrauchswert, z. B. Alfred Sohn-Rethel): eine zu große Urteilsentfernung aufweist, also weit entfernt ist, deshalb ausfällt oder misslingen muss

Das kennt man
...Jeder Leser kennt, wie er und wie mit ihm hinsichtlich technischer Kommunikation gespielt und umgesprungen wird: Briefe empfangen, Telefon, E-Mail-Empfang und jeweils, wie man selbst respondiert oder nicht. Hier gelten sprachliche Haltungsäußerungen wie nichtsprachliches Verhalten wie unbeabsichtigte Mimesis oder der gesamte Katalog des Unwillkürlichen und des selektiven Wahrnehmens und Nichtwahrnehmens

Eier beißen
...werden Lasten verteilt oder Preise, will man die Sacknaht lecken oder in die Eier beißen. Her mit die Kirsche, rief Emma. Das ist so kompliziert. Insbesondere, wenn man Kants Maxime folgt, die denkbar schlechteste Konstellation anzunehmen, wenn man wissen will, ob eine Orientierungsvorstellung sozial sicher ist und verlässlich, wie das schwächste Glied einer Kette, deren Haltbarkeit bestimmt.

Sacknaht lecken
...Bei Missbrauch helfen weder Instinkt, noch Pflichtmoral, sondern zunächst informelle sinnliche Kontrolle, aber immer der normative Rechtsstaat. Beim Rechtsstaat hat dann auch das Prinzip Toleranz statt Schuld seine Grenzen.

Indianerkinderschänder
Glaube hier niemand, er oder sie sei das Indianerkind, das ausnahmsweise - back to zero - instinktsicher aus dem Bauch der Sinnlichkeit und der Eingebungen sich so durchsurfen könnte. Seien Sie nicht dumm - studieren Sie Richard Wagner - der hat auch der ganzen Welt erzählt, er sei das Seelchen. Wirklich war Wagner der vulgäre Rechner und Berechner vor dem Herrn. Der stank nach Machtrücksichtslosigkeit des Waffenträgers - das ist nicht die Macht des Eichbaums oder der Päonie im Mai.

Blätter für liberale Damen und Häresie
...was soll das? - ist das ein THEMEN-Heft? Wenn es um angeblich heute gültige THESEN Kants geht. Nun, bei Blättern für Damen handelt es sich um Feigenblätter der paradiesischen Sorte, zwei-händegroß, keine Enthüllung ohne.

Und Häresie?
Häresie soll daran erinnern, inwiefern Immanuel Kant ein Häretiker war - ein Aufrührer, Ketzer, Krittler, Nestbeschmutzer oder Gegen-den-Wind-Pinkler (aber Chazaren: Akad. Txt. Bd. VI. S. 108 Die Religion innerhalb... 1793) - und wie wertvoll? beispielsweise, wenn Kant die Freiheit zur Vermenschlichung der Natur nutzt, wahrt und fördert, aber wie?

Kant als Genieaffe
...Das begreift, wer Kant über die Genieaffen liest (Akad.Txt Bd.VII. S.226 Anthropologie...), erinnert unmittelbar an den heute mit Moblegitimation, Macht, Ränken und Geldzahlungen determinierten Adorno-Salon. Kant schrieb: Aber ein Schlag von ihnen, Geniemänner (besser Genieaffen) genannt, hat sich unter jenem Aushängeschilde mit eingedrängt, welcher die Sprache außerordentlich von der Natur begünstigter Köpfe führt, das mühsame Lernen und Forschen für stümperhaft ... Dieser Schlag ist, wie der der Quacksalber und Marktschreier den Fortschritten in wissenschaftlicher und sittlicher Bildung sehr nachteilig.

Drei Fakultäten
Was will ich? (frägt der Verstand)
Worauf kommts an? (frägt die Urteilskraft)



Isaiah Berlin
...Freiheit: "Wer jemals die Freiheit um ihrer selbst willen schätzte, erkannte einen unveräußerlichen Wesenszug des Menschen darin, frei entscheiden zu können statt bevormundet zu werden"

Immanuel Kant
...führte das Wort "zivil" ein. Das heißt, Kant prägte um solche Bedeutungen, wie Recht, Gesetz, Gesetzlichkeit, Rechtsstaat, Gleichheit vor dem Gesetz, freier Bürger, Privatperson, Trennung von Staat und Kirche, Glaubensfreiheit, Freiheit zur Kritik, zur Wissenschaft und zur Vernunft, Freiheit des Urteils und der Meinung, Recht zur bürgerlichen Selbstwerdung herum, einen Freiraum für das Öffentliche, Gemeinsinnhafte, Vernünftige, wie es den Vernunftsinn nie zuvor Kant gab und sowas auch nie zuvor je gemeint oder gedacht worden war.

Voltaire der Pferdeflüsterer
...Kant, Untertan und als Lehrer Staatsdiener von Friedrich dem II. von Hohenzollern, dem Großen Fritz, dem Preussen in Potsdam, war die deutschsprachige Meinungs-Flanke zu Voltaire, jenem beachtlichen Pferdeflüsterer der französischen Aufklärung und Revolution sowie den französisch-kommunizierenden Adeligen.

Und der alte Fritz
...Unter Kant und Voltaire begab sich der alte Fritz - der genialen Hohenzollern-Dynastie angehörend, die den Deutschen blutige Revolutionen ersparten - seinem Großvater, dem Großen Kurfürst und seinem Vater, dem Soldatenkönig, folgend - freiwillig, vorbildlich, unter das Recht. König Fritz geht freiwillig unter das Recht.

30 Jahre Stamokap
...30 Jahren "Stamokap" - Staats-Monopolkapitalismus. Nur spielt die Geige inzwischen mit übernationaler Kapitalverankerung bei nationaler Sozialbindung der Verluste, na prima. Unnu komms du, würde Kuddl Schnööfs säggn: achtersinnige Gedankens und Meinungens von die sozeale Revolutschon und annere wichtige Sachens.

Dahrendorf in der Süddeutschen Zeitung
...Der in den Blättern für Prof. Dr. Lord Ralf Dahrendorf höchstgelobte Soziologe Ralf Dahrendorf schrieb am 18. Feb. 2004 in der Süddeutschen Zeitung, Seite 2: Demokratie ist in Verbindung mit Rechtsstaat zu wünschen. Für die Zukunft des Irak ist beispielsweise die Rechtsstaatlichkeit bedeutender als Demokratie ohne Demokraten, wohl generell sei Rechtsstaat der Emanzipation dienlich, während Demokratie ... siehe Hitler - nicht mal funktional für Demokratie ist.

Moews der Massenkommunikations-Soziologe
...unterschiedliche Sozialforschungs-Fragen, insbesondere der Massenkommunikation. Es liegt auf der Hand, dass er den unterschiedlichen Verlagen hinsichtlich der Herausgeber- und Redaktionsleistungen - nicht zu sagen "Determinationen" - so manchen Hinweis und nützliche Verbesserungsvorschläge machen könnte - das gäbe "so manchen Elfmeter", nämlich zu Lage, Themenführung, Aufladungen, Reizhöhen, Koordination und Synchronisation (übrigens ist Springers DIE WELT derzeit das "wachste" überregionale Tagesblatt, nach professionellen Kriterien).

Neuen Sinnlichkeit, Blätter für moralische Vernunft,
...wie oft darf ich Sie fragen: Könnte der Sündenfall der Anfang der moralischen Vernunft sein, sofern der Mensch aus Schaden klug wird? Wollen Sie das tatsächlich davon abhängig machen, ob der Mensch aus Schaden klug wird? Wären nicht auch Bätter für den vom Sündenfall ausgehenden Anfang der moralischen Vernunft willkommen, wenn der Mensch nicht aus Schaden klug wird?

Kant bei Micha Brumlik
...Nein, Kant war auf der Höhe seiner Zeit auch Ethnologe - kennt aber keine Judenrasse, sondern, sieht Ursprünge des Judentums als Stammesgemeinschaft als "Palästiner", argumentiert differenzierend kritisch, politisch, kirchlich und religiös und auf das Nütztlichkeits-Gemeinschaftliche der Juden hin, wie es 2004 Juden tun (01.03.04 taz), aber nicht rassisch, nicht rassistisch, nicht "antisemitisch" hetzhalber. Kant kannte Königsberger Juden.

The New Yorker radiert Deutschland aus
...In Deutschland war und ist die Mehrzahl der Menschen allein auf Grund des Wohlstands-Kampfes und der gesellschafts-psychologischen Fixierungen ihrer Nachkriegs-Selbstbehauptung abgelenkt, um sich etwa darüber zu ärgern, wenn in einem jüdischen Blatt Europa-Landkarten (The New Yorker im Jubiläumsblatt) also Geographie-Karrikaturen dargestellt werden, auf denen die Bundesrepublik Deutschland gelöscht ist. Eine Diskussion über Freiheit oder Determinismus wird hierauf nicht zu stützen sein.

Der Bubitsch
...Wie schon mehrmals bemerkt, vertritt Dietmar Moews die Auffassung, dass die Verschwörungsbegehrlichen für Verschwörung prinzipiell zu blöde und zu eigensüchtig sind. Es wird keine Rotweinrunden mit Adorno, Lea Rosh und Frank Schirrmacher geben, auch nicht mit Bubitsch - wie Silbermann ("we live in a free country") immer sagte: der Bubitsch - was will ein Immobilienhändler von einem Schriftsteller/Walser.

Loddar Matthäus liest Bibel
...Was kann Jesus für die judenfeindlichen Evangelisten? Was kann Luther für Matthäus? Was kann Kant für Luther? Was kann Silbermann für Paul Spiegel? - sachte, Mendelssohn-Werbung wäre nützlicher als Shoa-Abnützung.

Habermas beim Bierholen
...Solange Habermas' Unsinn verbreitet wird, herrscht nicht Determinismus sondern Abnützung der Sprache als Lebensmittel bzw. es zerläppert sich im Jenachdemen. Habermas europapolitische Forderung, die Institutionen auszubauen, ist blind. Habermas Behauptung, Europa müsse mehr kommunizieren, widerlegt geradezu unmittelbar seine Unsinnshypothese der Kommunikationstheorie. Bekanntlich klappt - nach Habermas Theorie - nicht einmal das Bierholen der Lehrlinge (nachzulesen in Erkenntnis und Interesse).

Ranicky-Schmuck
...der Determinismus in Adornos Negativer Dialektik gibt nicht mal als kläffende Kantkritik irgend einen Ertrag. Es sei denn, der Test, ob die Intellektuellen Deutschlands durch Agenten, wie Adorno und seine Salonpersonnage, determinierbar seien, und darum immer noch nicht wegen Blödheit verschwindet. Die blöden Turbojournalisten scheinen es einfach nicht zu merken.

Schirrmachers Doktorhut auf Flohmarkt gesichtet
...Determiniert - meint nun auch I-SPD-Wolf Singer-"bleib'-bei-deinen-Leisten" (ein Naturwis-senschaftler der oberen Fakultät Medizin) - seien Kants Freiheit, seine blinde Natur, aus Sicht des von seinen Geldgebern determinierten Adorno, der Kant bezichtigt: Freiheit als Chaos, Freiheit als Spontaneität und sonstige Klimpereien ohne weiteren Ertrag - nur Spesen, ohne Alltagsvernunft bei Adorno.

Frankfurter Rundschau fühlt was
...Die Frankfurter Rundschau vom 20. Feb. 2004 zitiert die Stimmungslage der SPD-Anhänger: Nie wieder postmodern, sondern lieber an den alten Tugenden der Aufrichtigkeit laben - das ist der Retro-Trend. Anzuklagen ist nicht, dass die 26 Buchstaben täglich neu gemischt werden und wir Deutschen nicht aufgeklärt sind. Denn: Wer determiniert, dass das eine mit dem anderen zusammenhängt? - sondern dass wir gottlos uns nicht um Vernunft bemühen, ist der Skandal.

Kant für die Dritte Kultur
46 Kant für eine dritte Kultur in der Welt der Empirie - mehr als 46 Fragen. 47 Kant für aktuelle Zukunftsthesen - hier im Heft, Kant für dich und mich. 48 Kants Lebenszeit reichte nicht, aus den Konsequenzen seines Denkens, Fragwürdigkeiten, Irrtümer und überholte Ideen seiner Vorstellungen zu läutern - was wir durch Kant heute besser wissen als Kant. 49 Kant für lebenslustige Schüler als Zeugen in der Geistesgeschichte - im Heft findet sich ein enormes Kabinett der Neuen Sinnlichkeit. 50 Kant für eine verschrobene Kant-Hegelpolitik der 68er Salonpersonnage

Helmut Schmidt und Kohl
...Kant denkt, ohne die Zwerge zu kennen, die heute auf seinen Schultern stehen - Die Kanzlerkandidaten Helmut Schmidt und Kohl nannten Immanuel Kant im Bundestags-Wahlkampf 1981 als ihren Lieblingsphilosophen. Sachichmal Schröder: "in Investitionen investieren und nicht in Subventionen investieren. Pflicht?

Wo Kant eine freiwillige als vorteilhaft erkennbare Selbstverpflichtung zur mitmenschlichen Pflicht mutmaßte - er nennt diese Pflicht Moral - da ist auch schon das Problem. Der Alltagsmensch ist unfähig, von sich selbst abzusehen, den subjektiven Leib zurückzuweisen, stattdessen einen objektiven Geist des Gemeinsinns vorzuziehen.

Plapperschröder
...dann: Ich sehe es als meine Pflicht an, vom Amt des Parteivorsitzes zurückzutreten. Er unterläuft diese Pflicht aber, indem er seine Worte nicht einlöst. Schröder versteht gar nicht, was Pflicht als praktischer Gemeinsinn - Kant sprach vom Geschmack einer Art von sensus communis -weil Schröder diesen Geschmacksnerv schon in seiner Zersetzungssprache offensichtlich nicht auf die sinnliche Wirklichkeit bezieht, sachichma, Schröder, hat so naturbraune Haare, dass man die garnich färben kann - tut nicht, was er sagt.

Frankfurter Allgemeine Preußen
...Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, schrieb kürzlich in einem Leitartikel (FAZ v. 03.02.04) zum Thema Preußen/Deutschland: Es geht ... nicht um die Frage, was wir uns aussuchen und unter neuem Namen ausstellen können. Es geht einzig um die Frage, wie wir mit unserem Erbe umgehen, um die Frage also, ob wir Geschichte umlügen,... -Geklingel des eigenen Christian-Geyer-Turbo-Feuilletons.

Die Vollzeitung bringts
...Die Vollzeitung bringt Alles, Links, Rechts, Oben, Unten, Dick, Doof - Hauptsache Umsatz und Marktmacht. Die FAZ verbreitet viel weiches Denken wie rechts-radikales (s. Schilys-SMS-Menschenjagd). Sie verbreitet pflichtverletzend Umlügen, rücksichtslose Geschichtsklitterung. Merke: Noch gibt es die Neue Sinnlichkeit; Blätter für Joachim Fests Nachfolger.

Was meint Schirrmacher mit seinem Umlügen?
...Des FAZ-Herausgebers, Dr. Schirrmachers Frage nämlich, ob wir die Geschichte umlügen? Was ist das?

Kants Neue Sinnlichkeit
...Die interessanten Erörterungen gehen sogleich dazu über, was unsere Vernunft, unsere Einsicht, unsere Kritik, unsere Stimulations-Szenerien usw. betrifft. All das, was bei Immanuel Kant als Vernunftkritik und Transzendental-Philosophie bezeichnet wird, macht neben der subjektiven Anschauungsorientierung der Sinnlichkeit, die Diskussion einer Neuen Sinnlichkeit aus: Erkenntnisgrenzen, Determination und Freiheit, Grenzen und Vermittelbarkeit zwischen subjektiver und objektivierter Anschauungs-Interpretation als lebendige Sozio-Kultur im Rechtsstaat.

Kant selbst interessierte der Mensch - Anthropologie -
kurz, Kant interessierte Philosophie. Und da hier eine Einführung für den intelligenten, lustigen, aber laienhaften Alltagsmensch versucht wird, sei noch Folgendes hinzugefügt... Wir halten für zwei sehr unterschiedliche Philosophen-Typen: Der eine Typ betont Leid, Angst, Misslingen. Der andere Typ betont Zuversicht, Dankbarkeit und Demut. Karl Marx zum Beispiel vertritt den Leid-Ego-Typ - was nicht heißt, dass Marx selbst ein Leid-Typ war. Der Philosoph Günter Schulte hält, wie Marx, die Leid und Todesangst-Position. Dietmar Moews, Herausgeber der Blätter für Demut, hingegen, hält die Glückspilz-und Begabten-Perspektive. Kant gehört - dem Geschmacke Dietmar Moews' nach - diesem Glücks-Typus an. Kant begrüßte - in eigener Sicht - jeden Fortschritt.

Gutes Gewissen als sanftes Ruhekissen.
Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen
. Kants Philosophie beschreibt Gott als ein gutes Instinkt-Genie - diese Göttlichkeit erdenkt Kant, in seinem Deus ex machina-Pflicht-Moral-Interaktions-Konzept für Jedermann, selbst zu machen.

Professor Schultes Phantasiemodell
Nach Günter Schulte - dagegen - hatte Kant sein Rationalitätskonzept nur verfolgt, weil der Interesse an Freiheit und Unsterblichkeit hätte. So stellt es Schulte sich vor, weil Schulte mit Freud annimmt, der Mensch - also hier Kant - phantasiert als Ersatz oder Ausgleich oder Balancemittel (Schulte 1981, 200 Jahre Vernunftkritik), aufgrund seiner Triebverhältnisse: Hemmung, Verzicht, Erfüllung - kurz Tragik. Kant widerspricht einer solchen Interpretation aber sehr konkret explizit an vielen Textstellen. Sogar, wo er seiner eigenen Altersgebrechlichkeit entgegensieht.

Kant trifft Karl Valentin
...als er hinfällig ist, sagt er, der Februar ist der beste Monat (wenig Tage, wenig Leid). Kant - das ist einfach hervorragend gut und nicht angstschreiend: Ein Leben lang habe ich mich vor dem Tod gefürchtet und jetzt das - so hieß das bei Kant Valentin.

Alphons Silbermann lebt
Der hier herausgehoben zu ehrende Alphons Silbermann formulierte in seinem Katastrophenbuch - zu dem Anmutungen aus den Blättern für Anmutungen insbesondere Heft 25, er - schrieb: Denn letztendlich geht es darum, das intensive Einzelleben mit dem extensiven sozialen und kulturellen Leben in Einklang zu bringen. Zu gestalten ist lediglich entsprechendes Antworten - das ist Silbermanns Poetologie der Neuen Sinnlichkeit a posteriori.

Neues aus Dresden
...Schulte spricht vom realen Schmerz: dass mein Glück und meine Schmerzen in gewissem Sinn realer sind als alle materielle Wirklichkeit. Sehen Sie: Das ist auch Neues aus Dresden: Hochelite statt Hochwasser. Bitte abonnieren: Abonnement auf Lebenszeit für 500 Euro, 0351 803 75 82.
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Kants Amerika
...Bringt man die nun in eine Stube, wo sie die Sperlinge nicht draußen hören können: so lernen sie den Gesang der Canarienvögel, und man bekommt singende Sperlinge"

Lotte Lehmann
...die wunderbare Sängerin hätte gesagt: "Just open your pussy, your heart and your mouth and you know how to sing"- werden Textproben (immer vom reifen Kant, der seine Hauptwerke bereits durchdacht hatte - der "nach kritische") hier ausgewählt.

Bob Dylan
..."Wer was über die Welt wissen will, soll fernsehen."

Die Indianer
...Die tierischen Eigenschaften dieser Wilden sind ausnehmend, sie riechen in größerer Weite ein Feuer, als man es sehen kann, daher sie auch keinen Muskus (Moschus) leiden

Fünf Minuten Naturwissenschaft
...Spaßhalber und ganz im Handumdrehen einen Philosophen kennenlernen - das ist hier der Leitgedanke: Kant für Erstleser, ganz nach Knigges Motto: Wenn man was zu sagen hat, soll man es freundlich, klar und einfach machen.

Reisen, das bedeutete qualvolles Kutschieren, über Stock und Stein, ohne Fernstrassen.
...Wie aber war es mit dem Geographen und Naturwissenschaftler Kant? Wie konnte er von seinem kleinen Königsberger Kabinett aus ferne Erdteile beschreiben?

Kant - wie auch Goethe
...war der Überzeugung, dass man gewisse Wahrheiten vorwegdenken (antizipieren) könnte, ehe sie sichtbar in Erscheinung treten

Eike Christian Hirsch zeigt was Neues
Wie Immanuel KANT seinen Glauben verlor und ihn nicht wiederfinden wollte

Hauptthese Kants,
Expedition in die Glaubenswelt

Das Ding an sich
...Mit dem "Ding an sich" ist Kant dann bald fertig, weil hier für das vernünftig erkennbare sinnlich amschauliche Ding nicht viel sonst zu holen ist

Meint Kant das?

Ich musste also das Wissen aufheben, um zum Glauben Platz zu bekommen.

Göttinger Professor und Aphoristiker Georg Christoph Lichtenberg
Er hat offenbar mit Vergnügen darin gelesen. "Es gibt Leute, die können alles glauben, was sie wollen, das sind glückliche Geschöpfe!"

Kants dritter Wunsch
Wie angemessen eine Vorstellung des menschlichen Daseins und Werdens Neue Sinnlichkeit genannt zu werden verdient und wieso Immanuel Kant dafür beansprucht werden kann, lässt sich nachvollziehen.

Kant kritisiert
...Eine Genügsamkeit mit dem bloßen Bedarf der Natur, eine durchgängige Gleichheit der Menschen, ein immerwährender Friede unter ihnen. Mit einem Worte der reine Genuss eines sorgenfreien, in Faulheit verträumten oder mit kindischem Spiel vertändeten Lebens: - eine Sehnsucht, die die Robinsone und die Reisen nach den Südseeinseln so reizend macht, überhaupt aber den Überdruss beweiset, den der denkende Mensch am zivilisierten Leben fühlt, wenn er dessen Wert lediglich im Genuss sucht und das Gegengewicht der Faulheit dabei in Anschlag bringt, wenn etwa die Vernunft ihn erinnert, dem Leben durch Handlungen einen Wert zu geben.

Alphons Silbermann kritisiert
...keine Teleologie, sondern der Blick ins Offene, aufklärend, als Enträtseler... als wenn ihr Arzt auf die Frage "Helfen diese Pillen auch?" antwortete: "Wenn Sie nicht daran glauben, können Sie sich den Umweg über den Magen ersparen."

Selbstbetrug als Geschäft
...Eigentlich ist der eingefleischte Pessimist mehr als ein Negativist, ein Selbstbetrüger. Denn er ist des Lebens gar nicht leid, weil er sich ansonsten, wenn er bei sich im stillen Kämmerlein sitzt, nicht auch den Freuden des Lebens zuwenden würde... Kein Wunder denn, dass eine Vorstellung von "heiler Welt" eher zu einer bizarren Schmähung als zu einer Zuversicht geworden ist.

Silbermann mit hohem Anspruch
....in aller Bescheidenheit gesagt, keineswegs gegeben, in die Fußstapfen jener großen Denker zu treten, die die beherrschende Geistesbewegung der Aufklärung, des "age de la lumière", wie die Franzosen poetisierend sagen, vom Ende des 17. Jahrhunderts und das ganze 18. Jahrhundert hindurch anführten. Ich bin dem "Zeitalter der Aufklärung" nur insofern verbunden, als in ihm die Befreiung der Juden aus dem ihnen aufgezwungenen physischen und geistigen Gettoleben ihren Anstoß fand.
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