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QUALITÄTSRÄTSEL
21. Juni 1813
Ich habe mir eben ein schönes Klavier geliehen, das in mein Schlafzimmer gestellt wird; ein gewisser Monsieur..., ein Klavierlehrer, hat eine Stunde lang Mozartsche Musik darauf gespielt (im Vergleich zu dem, was ich vor genau zwei Jahren war, I have found the happiness congenial of my character. 21. Juni 1815). Einige Stücke haben mir köstliches Vergnügen bereitet, andere haben mich gelangweilt. Die guten Spieler sind schlechte Priester der Musik, sie verderben sie, da sie beispielsweise nur Teile aus Sonaten spielen.
Der echte Deutsche ist ein großer blonder Mensch von trägem Aussehen. In der Phantasie ausgemalte Ereignisse, die geeignet sind, Rührung hervorzurufen, vermischt mit der Vornehmheit der handelnden Personen; daran weidet sich sein Herz, wie an jenem Titel, den ich eben fand: "Sechs Lieblingswalzer der Kaiserin Marie Luise von Frankreich, gespielt bei ihrem Einzug in Straßburg von der kaiserlichen Garde."
Wenn die Musik einem Deutschen Freude machte, wäre die ihm angemessene Pantomime, noch unbeweglicher zu werden. Statt dessen will er, glaube ich, den Italiener nachäffen, seine leidenschaftlichen Bewegungen werden sehr schnell ausgeführt, sie sehen aus wie eine kommandierende Turnübung und sind sehr lächerlich. (Er will graziös sein, und das Bemühen darum macht ihn im Gegenteil unangenehm.)
wer hats geschrieben?
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Originalsponsoring
von
neuesinnlichkeit
agentur + blätter
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