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DIETMAR MOEWS'
LEXIKON DES KUNSTWESENS
HABEAS CORPUS-AKTE
Habeas-Corpus-Akte, H. lat. ursprünglich das 1627 in England erlassene Verfassungsgesetz zum Schutze der persönlichen Freiheit gegen Willkür des Staates, englisches Staatsgrundgesetz von 1679, wonach kein englischer Untertan ohne gerichtliches Siegel verhaftet oder in Haft gehalten werden darf, befristete Aufhebung ist nur durch Parlamentsbeschluss bei Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zulässig, heute allgemeiner rechtsstaatlicher Verfassungsgrundsatz (unter dem Namen H. in der Regel aber nur in Großbritannien und den USA.): jede Festnahme muss binnen 2 Tagen richterlich überprüft werden (z. B. Art 104 Abs. 2 u. 3 GG).
DIETMAR MOEWS'
LEXIKON DES KUNSTWESENS
HABEAS CORPUS
Habeas Corpus, H. C. lat. "du habest einen Körper", bezogen auf den Vorführungsbefehl, engl. "writ of habeas corpus", in der gegenwärtigen Sozialethik als Forderung des Rechts auf persönlich-sinnliche Unversehrtheit sowie auf Schutz vor gesellschaftlich institutionalisierten Einschränkungen der Schöpfung durch politische Organisationen z. B. geschlossene Technologien (s. Neue Sinnlichkeit; s. Habeas-Corpus-Akte).
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Originalsponsoring
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neuesinnlichkeit
agentur + blätter
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